Gesundheitsökonomische Evaluation zum Projekt “Integriertes psychosoziales Behandlungsprogramm für Patienten mit Diabetes (psy-PAD) – Evaluation eines interdisziplinären psychosozialen Versorgungsmodells“

Home Forschung/Institute Institut für Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie Arbeitsgruppe Komplexe Interventionen Gesundheitsökonomische Evaluation zum Projekt “Integriertes psychosoziales Behandlungsprogramm für Patienten mit Diabetes (psy-PAD) – Evaluation eines interdisziplinären psychosozialen Versorgungsmodells“

Ziel von psy-Pad, einer randomisiert-kontrollierten Studie, war die modellhafte Implementierung und Evaluation eines integrierten und intersektoralen Versorgungsangebotes für Patienten mit Diabetes, diabetesbezogenen emotionalen Belastungen und einer problematischen Stoffwechseleinstellung. Dabei lassen sich diabetesbezogene emotionale Belastungen unterscheiden in allgemeine emotionale Belastungen sowie spezifische diabetesbezogene Belastungen, wie z.B. die Angst vor Hypoglykämien. Ein Herausstellungsmerkmal der Studie ist, dass das Behandlungsmodell nicht nur für Patienten mit Typ-1 und Typ-2 Diabetes mellitus und psychosozialen Korrelaten wie Depressivität konzipiert wurde, sondern auch Patienten mit anderen diabetesbezogenen Belastungen ansprechen sollte.

Ziel

Eine gesundheitsökonomische Evaluation im Sinne einer Kosten-Effektivitäts- bzw. Kosten-Nutzwert-Analyse.

Leitung und AnsprechpartnerInnen

Kooperationspartner

Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Universität Gießen

Förderung

Eigenmittel

Methoden

Erweiterung der Datenerhebung um Instrumente zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität, Inanspruchnahme medizinischer Versorgung und zu indirekten Kosten. Auf der Grundlage dieser Variablen werden für die Intervention sowie für die Kontrollgruppe Kosten und qualitätsadjustierte Lebensjahre berechnet. Kalkuliert werden die inkrementellen Kosteneffektivitätsverhältnisse bezüglich der Kosten pro gewonnenem QALY und pro Person mit verbesserten Belastungs- und Stoffwechselwerten. Die inkrementellen Kosteneffektivitätsverhältnisse werden sowohl für die gesellschaftliche Perspektive als auch für die Perspektive der gesetzlichen Krankenversicherung berechnet. Sensitivitätsanalysen und Kosten-Akzeptanz-Kurven werden durchgeführt bzw. erarbeitet.

Laufzeit

2016-2020

Einstellungen zur Barrierefreiheit
Textgrösse