Institut für Klinische Biochemie und Pathobiochemie

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Erforschung der molekularen Grundlagen des Diabetes mellitus zur Verbesserung seiner Prävention, Prädiktion und Therapie

Am Institut für Klinische Biochemie und Pathobiochemie werden die molekularen Grundlagen für die Entstehung von Adipositas, Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes untersucht. Ziel ist es, neue Erkenntnisse zu gewinnen, mit denen die Prävention, Prädiktion und Therapie des Diabetes verbessert werden kann.

 

Dazu werden verschiedene Forschungsstrategien verfolgt:

  • Die experimentelle Mausgenetik erlaubt die Identifizierung bisher unbekannter Risikogene für Adipositas und Diabetes (positionelle Klonierung) und stellt ein leistungsfähiges Werkzeug für die Analyse komplexer Gen/Gen und Gen/Umweltinteraktionen bei Adipositas und Diabetes dar
  • Physiologische Untersuchungen erlauben Rückschlüsse auf das Zusammenspiel (Crosstalk) einzelner Organe und Zelltypen bei der Entstehung von Adipositas, Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes. Ein Schwerpunkt dieser Arbeiten liegt in der Untersuchung der Interaktion vom Fettgewebe und der Muskulatur
  • Molekular- und zellbiologische Untersuchungen von kultivierten Zellen und Geweben erlauben die detaillierte Analyse relevanter biologischer Regelkreise und liefern funktionelle Evidenz für die Beteiligung und Wirkungsweise von Risikofaktoren an der Entstehung von Adipositas und Diabetes
  • Hochdurchsatzmethoden, wie die durch die Massenspektroskopie gestützte Proteomanalyse ermöglichen die Analyse komplexer regulatorischer Netzwerke und erlauben die Identifizierung neuer prädiktiver Biomarker für Diabetes mellitus und Folgeerkrankungen

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