Exzellente Betazell-Forschung: Dr. Bengt-Frederik Belgardt erhält die Hellmut-Mehnert-Projektförderung 2017

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Bengt-Frederik Belgardt, Stellvertretende Direktor des Instituts für Betazellbiologie am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ)
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Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) hat Dr. rer. nat. Bengt-Frederik Belgardt in Hamburg die Hellmut-Mehnert-Projektförderung 2017 der DDG erhalten. Derzeit erforscht der Stellvertretende Direktor des Instituts für Betazellbiologie am Deutschen Diabetes-Zentrum die pathologischen Prozesse in Betazellen während der Entwicklung von Diabetes. Belgardt überzeugte die Jury mit seinem Antrag „Nekrose und Nekroptose von pankreatischen Betazellen in Typ-2-Diabetes”.

Düsseldorf (DDZ) – Welche Zelldefekte entstehen auf molekularer Ebene in den Betazellen der Bauspeicheldrüse während der Entstehung eines Diabetes? Welche pathologischen Prozesse und Signalwege laufen im Körper während der Entwicklung eines Diabetes ab? – „Fragen rund um schädliche Einflüsse auf Zellen und Gewebe sind in der Diabetesforschung wichtig, um Mechanismen zu verstehen und darauf basierend Ansätze zur Behandlung von Diabetes entwickeln zu können”, erklärte Belgardt anlässlich der Preisverleihung.

Der Diabetes Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft fand unter dem Motto “Fortschritt für unsere Patienten” statt. „Die Grundlagenforschung an Betazellen zeigt, dass wir den Diabetes mit jedem neuen Forschungsergebnis besser erklären können und damit die Grundlage dafür schaffen, langfristig auch das Leben von Betroffenen therapeutisch zu verbessern” betonte Prof. Dr. Eckhard Lammert, Direktor des Instituts für Betazellbiologie am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ). In zahlreichen Vorträgen und Poster-Präsentationen stellte das Deutsche Diabetes-Zentrum, ein Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD e.V.), Betroffenen, Hausärzten, Wissenschaftlern und zahlreichen Besuchern seine neuesten Forschungsarbeiten vor.

Zur Person:
Bengt-Frederik Belgardt studierte von 2001 bis 2006 Biologie an der Universität zu Köln. Daran anschließend promovierte er am Institut für Genetik der Universität zu Köln im Labor von Professor Dr. med. Jens C. Brüning mit dem Fokus auf neuronale und molekulare Kontrolle von Körpergewicht und Glukose-Stoffwechsel. Seine Dissertation schloss er 2010 mit „summa cum laude” ab. Nach Abschluss seiner Arbeiten in Köln forschte er von Oktober 2011 bis Mai 2015 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich in der Schweiz am Institut für Molekulare Gesundheitswissenschaften bei Professor Dr. med. Markus Stoffel mit dem Fokus auf Betazellbiologie. Seit Juni 2015 ist Dr. rer. nat. Belgardt Leiter der Nachwuchsforschergruppe Betazelldefekte und Stellvertretender Direktor des Instituts für Betazellbiologie am Deutschen Diabetes-Zentrum Düsseldorf. Er erhielt auch 2016 die Hellmut-Mehnert-Projektförderung.

Die nach dem renommierten Diabetologen benannte Hellmut-Mehnert-Projektförderung wird jedes Jahr für den von der Deutschen Diabetes Gesellschaft als besten bewerteten Projektförderantrag gewährt.


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